Myome und Kinderwunsch

Eigentlich müssen nur solche Myome behandelt werden, die auch Beschwerden verursachen.

Myome, die keinen „Krankheitswert“ haben oder die im Rahmen einer Schwangerschaft nicht stören, erfordern keine Behandlung.

Myom_Fetus

Eine Schwangerschaft ist prinzipiell auch mit einem Myom möglich, insbesondere dann, wenn es sich um ein kleines und/oder außen an der Gebärmutter befindliches Myom handelt.

Verschiedene Faktoren, sowohl auf Seiten des Mannes als auch auf Seiten der Frau, können das Eintreten einer Schwangerschaft verhindern.

Wenn der Mann nachgewiesen zeugungsfähig ist und es keine anderen medizinischen Gründe für die Unfruchtbarkeit eines Paares gibt, können Veränderungen in der Gebärmutter die Ursache sein.

Zumindest solche Myome, die den Gebärmutterinnenraum einengen, in dem das befruchtete Ei sich einnistet und der Embryo wächst, sollten behandelt werden.

Bei jeder Therapiemethode, operativ oder nicht-operativ, müssen die Behandlungsrisiken gegenüber den zu erwartenden Verbesserungen der Situation für eine Schwangerschaft abgewogen werden.

Nach einer Myomoperation empfehlen wir, für einen Zeitraum von etwa drei Monate nicht schwanger zu werden. Danach sollte eine Schwangerschaft möglich sein.

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